Home | Sitemap

  
Kooperationen und Genossenschaften Erfolgreiche Gründungen Ideen und Konzepte Beratung und Kontakt Aktuelles und Termine
 
Die interaktive CD

Bestellen Sie hier die interaktive CD "Genossenschaften Gründen"

Kooperierende Unternehmen weniger insolvenzgefährdet

Kooperierende Unternehmen weniger insolvenzgefährdet - Besseres Rating für Unternehmen in Verbundgruppen?

Mitglieder von Verbundgruppen - also in Form von Genossen-schaften oder anderen Strukturen kooperierender mittelstän-discher Unternehmen aus Handel, Handwerk und Dienstleis-tungen - sind im Durchschnitt wirtschaftlich stabiler als Unter-nehmen, die keiner Kooperation angehören. Dies ist - kurz zu-sammengefasst - das Ergebnis einer Studie des Centrums für Angewandte Wirtschaftsforschung (Münster), die am 11. Mai 2004 vom Zentralverband gewerblicher Verbundgruppen in Berlin vor-gestellt wurde.

"Unternehmen, die Mitglied in einer Verbundgruppe sind", so Prof. Dr. Theresia Theurl, die wissenschaftliche Leiterin der Studie, "haben mit höherer Wahrscheinlichkeit ein geringeres Insolvenzrisiko als Unternehmen, die keiner Verbundgruppe angehören."

Die Forscher untersuchten die Bonität von mittelständischen Unternehmen anhand einer Stichprobe von 16.000 Verbundgruppenmitgliedern und einer Zufallsstichprobe von 15.000 vergleichbaren Unternehmen. Dabei legten sie die Bonitätsfaktoren der Vereine Creditreform zugrunde. Dies sind: Branche, Mitarbeiterzahl, Region, Rechtsform, Zahlungs- und Kredit-verhalten. Bei der sogenannten Regressionsanalyse und anschließenden Beispielrechnungen zeigte sich überraschend klar, dass Mitglieder von Kooperationen auf einer Skala von 0 bis 13 im Durchschnitt eine um zwei Klassen bessere Bonität besitzen als durchschnittliche un-kooperierte Unternehmen.

Der zweite Teil der Studie ging der Frage nach, warum dies so ist. Demnach gelangen Ver-bundgruppenmitglieder über den gemeinsamen Einkauf zu einem Kosten- und Wettbewerbs-vorteil, der sich in einem durchschnittlich besseren Ergebnis niederschlägt. Außerdem steht die Zentrale durch das von ihr übernommene Zentralregulierungsgeschäft in der wirtschaft-lichen Verantwortung für ihre Mitglieder. Um Ausfallrisiken für die Verbundgruppe zu mini-mieren, ist sie an möglichst gesund aufgestellten Anschlusshäusern interessiert. "Verbund-gruppenmanager haben bereits erkannt, ihre Mitglieder intensiver in finanzwirtschaftlichen Angelegenheiten zu beraten. Besonderen Informationsbedarf gibt es im Bereich Rating", er-klärte Prof. Dr. Helmut Rödl, der Hauptgeschäftsführer der Vereine Creditreform.

In der Pressemitteilung des Institut für Genossenschaftswesen im Centrum für Angewandte Wirtschaftsforschung der Universität Münster finden Sie weitere Informationen und den Wortlaut der Studie.

Zurück zu "Kooperationen im Mittelstand"

 


03. Februar 2012
"Friedrich Wilhelm Raiffeisen Energie Biebelried eG" in Kaltensondheim gegründet
02. Februar 2012
Widdern will Bürger über eine Genossenschaft an neuen Windrädern beteiligen
01. Februar 2012
Wachenroth in Nordbayern bekommt genossenschaftliches Nahwärmenetz
31. Januar 2012
Seniorenpflegeheim in Aufhausen wird als Genossenschaft weitergeführt