| Das operationelle Programm zur Umsetzung der Gemeinschaftsinitiative
LEADER+ im Freistaat Sachsen 2000 bis 2006 fordert die Formierung der
bisher bestandenen Lokalen Aktionsgruppe (LAG) als juristische Person,
um die regionale Steuerung der Entwicklung im ländlichen Raum dauerhaft
zu etablieren. Die Rechtsform der eingetragenen Genossenschaft wurde
dafür favorisiert. Unterstützt und gefördert wird die Genossenschaft
über die europäische Förderinitiative LEADER+. Die
Genossenschaft dient der kommunalen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit
in der Region zum Zweck der langfristigen Verbesserung der Lebens- und
Standortqualität im ländlichen Raum. Neben den Mitgliedern der Lokalen
Arbeitsgruppe steht die Genossenschaft sämtlichen Interessenten offen,
die mit einem abgestimmten Regionalmanagement wirtschaftliche
Interessen verbinden. Das können Projektträger sein, die innerhalb des
LEADER-Prozesses als Akteure wirken sowie Unternehmen, die im Gebiet
Leitfunktionen ausüben und wirtschaftliches Interesse haben, dass das
Sächsische Zweistromland eine lebendige Region bleibt.
Mit
dem Auslaufen der Förderung für die Genossenschaft wird diese sich über
Dienstleistungen für die Region und vor allem für ihre Mitglieder
weiterhin wirtschaftlich effizient gestalten. Entsprechende Strategien
hierfür werden bereits jetzt schon entwickelt.
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