| Rasch fortschreitende
technische Entwicklungen und moderne, ständig verfeinerte
Fertigungsverfahren erfordern von allen, die in Produktionsunternehmen
tätig sind, neben einer soliden Grundqualifikation immer ausgeprägtere
spezielle Kenntnisse und Fertigkeiten. So haben sich bereits in 1975 damals 15 Unternehmen
im Wittgensteiner Raum aus Anlass der auf dem Höhepunkt befindlichen
Diskussion um die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze zur Gründung
einer zentralen Ausbildungsstätte in der Rechtsform der eingetragenen
Genossenschaft zusammengefunden. Ausgestattet mit den modernsten
Maschinen, Technik auf der Höhe der Zeit und einem motivierten
Ausbilderteam finden Berufseinsteiger und Weiterbildungswillige im BZW
beste Voraussetzungen. Mit derzeit 23 Mitgliedsfirmen stehen heute 60 Plätze für Azubis und 30 weitere Plätze für Arbeitsförderungsmaßnahmen zur Verfügung.
Die Ausbildung erfolgt mittlerweile in neun staatlich anerkannten
Ausbildungsberufen im Bereich Metall- und Kunststoffverarbeitung.
Als Hilfe zur Selbsthilfe hat sich die ursprüngliche Idee erfolgreich durchgesetzt:
- Junge Leute aus dem Wittgensteiner Raum haben die Möglichkeit zu einer qualifizierten Ausbildung.
- Arbeitsuchende erhalten durch die Teilnahme an einer Qualifizierungsmaßnahme gute Chancen auf Erlangung eines Arbeitsplatzes.
- Den angeschlossenen Mitgliedsbetrieben stehen qualifizierte Fachkräfte
zur Verfügung, was wesentlich zur Stärkung und Sicherung des
Industriestandortes Wittgenstein beiträgt.
- Allgemeine Weiterbildungsmaßnahmen (z. B. EDV-Seminare) runden das Bild ab.
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