| REUTLINGEN. Der Verein Sonnenergie Neckar-Alb hat schon 2009 eine Studie vorgelegt, nach der bis zum Jahr 2030 die Region Neckar-Alb komplett mit regenerativen Energien versorgt werden könnte. Nun lehnen sich Friedrich Hagemeister und seine Vereins-Mitstreiter aber nicht zurück, um abzuwarten, wie sich die Zukunft entwickeln wird - sie wollen selbst gestalten und damit beweisen, dass dieses Ziel der 100 Prozent erneuerbare Energien eben keine Utopie ist. Die Gegenbeweise gebe es eh bereits, wie Vereins-Gründungsmitglied Klaus Fink erläutert: Hohenstein und Pfronstetten haben nach seinen Worten schon vor zwei Jahren mehr regenerativen Strom erzeugt als in der Gemeinde benötigt wurde. Nachdem der Sonnen-Verein in den zurückliegenden Jahren einige Fotovoltaik-Projekte auf der Alb wie auch in Reutlingen etwa auf dem List-Hof auf den Weg gebracht hat, steht nun der nächste Schritt an: Die Strom-Aktivisten wollen eine Erneuerbare-Energien-Genossenschaft gründen. Warum? »Um auch größere Projekte durchführen zu können«, sagt Friederich Hagemeister bei einer Informationsveranstaltung in der Reutlinger Uhlandhöhe, zu der rund 50 Personen gekommen waren. Um aber solch eine Genossenschaft nach den Vorstellungen von Friedrich Wilhelm Raiffeisen gründen zu können, braucht es ein konkretes Projekt, das die Genossen dann umsetzen werden, so Fink.
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