Nürnberg - Davon träumt jeder Existenzgründer: Der Laden eröffnet - und ist voll. "Wir sind auch überrascht", sagt Angelika Lüdemann, während sie die Öffnungszeiten des neuen "bioundnah"-Geschäfts an die Eingangstür hängt.
Lüdemann ist eines von 70 Genossenschaftsmitgliedern, die ihr Problem selbst in die Hand genommen haben. Das Problem? Dass im Frühjahr 2011 der letzte Bäcker in der Rosenau geschlossen hatte. Bereits vorher war der letzte Supermarkt aus dem Stadtteil verschwunden. Jetzt hat die Rosenau wieder einen Lebensmittelladen – und das in bio.
„Für ältere Leute ist das wirklich schlimm. Hier muss man mit dem Auto zum Einkaufen fahren“, ärgert sich auch Uwe Janza, Vorsitzender des Bürgervereins Gostenhof, Kleinweidenmühle, Muggenhof und Doos. „Deshalb freuen wir uns sehr über diese Eröffnung.“
Hier lesen Sie mehr:
|