Die Parkhausdächer im Kranichsteiner Quartier K6 zur Stromerzeugung zu nutzen, ist das vorrangige Ziel der neu gegründeten Energiegenossenschaft Darmstadt (Engenda). Am Samstag ging das Gemeinschaftsprojekt mit 17 Gründungsmitgliedern an den Start. Geplant ist, in den nächsten Jahren rund 200 000 Euro in die Errichtung von Photovoltaikanlagen zu investieren.
„Unser Ärger über die schrecklichen Parkhäuser gab den Anstoß für das Projekt“, sagt Peter Maier, der selbst in dem neuen Kranichsteiner Viertel wohnt. „Denn daraus entwickelte sich die Idee, die Dächer der einstöckigen, viel Platz einnehmenden Gebäude zur Energieerzeugung zu nutzen.“ Zwei Parkhäuser mit einer Fläche von 2000 und 1300 Quadratmetern stehen bereits. Darauf ließen sich Fotovoltaikanlagen mit einer Leistung von 45 oder 23 Kilowatt peak (kWp) – damit wird die für Solaranlagen übliche Normleistung angegeben – errichten.
Eigentümerin der Gebäude ist das städtische Immobilienmanagement (IDA). „Mit der IDA sind wir bereits in Verhandlung, um die Flächen zu pachten“, sagt Jürgen Mühlfeld, der ebenfalls in K6 lebt. Die IDA habe Bereitschaft zur Kooperation signalisiert. Deshalb sei er zuversichtlich, dass das Ziel der Genossenschaft, bis Mitte nächsten Jahres die ersten Anlagen zu installieren, auch erreicht werden könne.
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