ST. MÄRGEN (BZ). "Die Genossenschaftsidee ist in der Firmenphilosophie des Landfrauencafés von Anfang an verankert. Gemeinschaft, Solidarität und ein übergeordnetes, gemeinnütziges Ziel sind der Stoff für ein einmaliges Erfolgskonzept". So fasste die Ehrenpräsidentin des Landfrauenverbandes Südbaden, Marianne Anselm in ihrer Begrüßung der Gründungsmitglieder der "LandFrauenWirtschaft eG" die Erfolgsge-schichte der mehrfach preisgekrönten Landfraueninitiative zusammen.
Somit sei es nur logisch und konsequent, wenn der als Einzelunternehmen vor sieben Jahren von Beate Waldera-Kynast gegründete Betrieb mit Ablauf dieses Jahres unter die Leitung einer Genossenschaft gestellt wird. Dabei wird die bisherige Besitzerin, die zur Vorsitzenden des Aufsichtsrates gewählt wurde, über die Grundsätze, die sich der Betrieb mit strikter Regionalität und dem Bezug von saisonalen und überwiegend in Bio-Qualität bezogenen Agrarprodukten heimischer Produzenten und der Erschaffung von Teilzeitarbeitsplätzen für Frauen im ländlichen Raum einst gegeben hatte, weiterhin wachen. Dem Aufsichtsrat gehören neben Beate Waldera-Kynast auch Marianne Anselm und Bürgermeister Josef Waldvogel an, der mit der Überführung in eine Genossenschaft den langfristigen Erhalt des erfolgreichen Projekts in der Dorfmitte gesichert sehen will und mit der Vergesellschaftung auch neue Chancen für St. Märgen sieht. Die Gründungsversammlung wurde geleitet von Michael Roth vom Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband aus Karlsruhe. Er betonte, dass dies die erste Landfrauengenossenschaft auf Bundesebene ist.
Lesen Sie mehr in der Badischen Zeitung:
|