München. Bewohner des Olympiadorfs sind unzufrieden mit dem Ladenangebot in ihrer Nachbarschaft. Deswegen gründen sie eine Genossenschaft und wollen die Läden jetzt nach und nach aufkaufen.
Fünf Bäckereien, aber keine Wäscherei. Und viel zu wenig Lokalkolorit… Das bemängeln einige Bewohner des Olympiadorfs schon seit Jahren an ihrer Ladenstraße. Viel getan hat sich laut Bewohner Eberhard Schunck (74) aber nicht. Deshalb hat er mit 14 Nachbarn eine Genossenschaft gegründet – die Leute wollen die Geschäfte jetzt einfach selber nach und nach aufkaufen. Dann könnten sie selber mitreden, was hier verkauft wird und wie die Läden gestaltet werden. Schunck: „Niemand hört wirklich auf uns, solange wir die Läden nicht besitzen.“
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