Uslar. Das Votum der Mitglieder war eindeutig und für den Vorstand ein deutliches Signal: Der Förderverein Badeland Uslar ist in der Mitgliederversammlung am Dienstagabend im Forum des Gymnasiums einstimmig beauftragt worden, die Gründung einer Genossenschaft auf den Weg zu bringen. Die soll das Badeland betreiben.
Volker Fuchs vom Vorstand sagte, dass dieses Ergebnis mehr war, als sich der Vorstand zu erträumen gewünscht hätte. Gleichwohl hat der Förderverein einen enormen Kraftakt vor sich, für den er die Unterstützung von vielen benötige. Vorsitzender Eberhard Otto verglich die Aktion, das Badeland in Bürgerhand zu betreiben damit, einen riesigen Stein von Menschenhand auf den Sollingturm zu befördern. Dem Votum ging eine umfangreiche Bilanz des Vorstands über seine bisherigen Tätigkeit voraus und die Vorstellung eines Konzepts, wie das Badeland unter der Regie einer Genossenschaft geführt werden kann. Für den Vorstand war dabei nicht nur das klare Votum aus den Reihen der Mitglieder wichtig, sondern auch die große Resonanz mit 90 Anwesenden.
Als Termin für die Gründung einer Genossenschaft ist das nächste Jahr anvisiert. Sie funktioniert wie gehabt: Möglichst viele Menschen müssen Anteile zeichnen, die es nach den bisherigen Planungen in der Größenordnung 50 und 100 Euro geben soll. Auf diesem Wege wird das Kapital der Genossenschaft geschaffen. Man geht zurzeit von einer Größenordnung zwischen 30 000 und 60 000 Euro aus, die benötigt werden, um das Projekt Badeland zu starten. Vor der Gründung einer Genossenschaft sind Absichtserklärungen einzuholen von den Personen, die Anteile zeichnen wollen.
Ehrenamtlicher Einsatz ist auch jetzt schon im Badeland erforderlich und zwar für den so genannten Standby-Betrieb. Bisher haben sich schon über 20 freiwillige Helfer gemeldet, die dafür sorgen, dass das Badeland in einem Zustand gehalten wird, der eine Wiederöffnung ohne Probleme möglich macht. Der Förderverein bleibt übrigens auch dann bestehen, wenn die Genossenschaft gegründet ist. Er wird unter anderem benötigt, um die Genossenschaft vor allem auf dem Gebiet der Spenden zu unterstützen.
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