Erste Akku-Station für Pedelecs ist am Amsinck-Haus vor der Hamburger Hallig installiert / Genossenschaft plant weitere Auflade-Plätze - auch in Dänemark - und denkt bereits an Elektroautos
Mobil sein mit Hilfe erneuerbarer Energien: Das ist das Ziel der Genossenschaft "eE4mobile". Windkraft-, Solar- und Biogasanlagen sollen als Stromlieferanten für den Betrieb von klimaschonenden, elektrisch betriebenen Fahrzeugen dienen. Der erste Schritt ist getan. Die Genossenschaft hat am Amsinck-Haus am Deichübergang zur Hamburger Hallig ihre erste Akku-Station für Elektrofahrräder in Betrieb genommen. Weitere sollen folgen, so Peter Steffens (Westre), der zusammen mit Heinrich Becker aus Bordelum die Geschäfte der Genossenschaft führt. Bis Ende Juni will "eE4mobile" zwischen Süderlügum und St. Peter-Ording 13 solcher Akku-Tausch- und -Lade-Stationen vorhalten. "Auch auf dänischer Seite kommt was dazu", kündigte Steffens an, der wie Becker Geschäftsführer von Bürgerwindparks ist.
Die Inbetriebnahme der ersten "eE4mobile"-Station ist für Johannes Volquardsen, Bürgermeister der Gemeinde Reußenköge und Vorsitzender des Zweckverbandes Hamburger Hallig, eine wichtige Etappe Richtung E-Mobilität - und das ausschließlich mit Strom, "den wir hier per Wind, Sonne und Biogas erzeugen". Nach Einschätzung von Heinrich Becker ist das denn auch in Deutschland das Alleinstellungsmerkmal des Stationsnetzes der Genossenschaft: Der Saft für die Akkus kommt ausschließlich aus alternativen Energien. "Alle Stationsbetreiber müssen nachweisen, dass sie mit 'sauberem' Strom laden", bekräftigte der eE4mobile-Geschäftsführer.
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