Das Ziel ist klar: Die Landwirte wollen ihre Milch möglichst gut vermarkten und das Bergbauerngebiet zusammenhalten. 20 Milcherzeuger haben jetzt eine Genossenschaft, die «Allgäuer Bergmilch eG», gegründet, um «bessere Perspektiven für die Milchvermarktung» zu erreichen. Mit dabei sind Landwirte aus dem südlichen Oberallgäu sowie dem Westallgäu, die nun auch Kollegen informieren wollen. Dazu soll es Informationsveranstaltungen geben. Von einem «zarten Pflänzchen» spricht Vorstandsvorsitzender Stephan Gehring: «Wir wollen niemanden abwerben, sondern versuchen, die wertvolle Region zusammenzuhalten.»
Die neue Genossenschaft soll nur von den Mitgliedern erzeugte Milch vermarkten und keinen anderen Geschäften nachgehen. Das gewährleiste, dass kein Interessenkonflikt entstehen könne, meinen die Initiatoren - «eine ideale Voraussetzung, um Milch langfristig bestmöglich zu verkaufen». Die bisherigen Mitglieder liefern laut Aufsichtsratschef Anton Weiler teilweise bereits an die Molkerei Zott. Andere haben zumindest bei Zott unterschrieben, müssen aber noch warten, bis ihre vertragliche Bindung an die Allgäuland Käsereien ausläuft.
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