Neustadt. Die Gängeviertel-Initiative hat eine Genossenschaft gegründet, um 3,8 Millionen Euro zu sammeln. Mit der Summe soll sichergestellt werden "dass auch nach der Sanierung das Viertel vor Immobilienspekulation geschützt ist", heißt es in einem Schreiben der Initiative "Komm in die Gänge". Alle "Menschen und insbesondere die Hamburger" können der Genossenschaft beitreten. Wer das macht, zahlt ein einmaliges "Eintrittsgeld" von 50 und kann dann Anteile von je 500 Euro erwerben. Mit dem Geld will die Genossenschaft spätestens nach Sanierung der Gebäude mit der Stadt Hamburg einen Erbpachtvertrag abschließen. Dazu muss die Genossenschaft mindestens ein Fünftel der Sanierungskosten aufbringen, das sind 3,8 Millionen Euro.
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