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In Heilbronn hat die Presort eG mit ihrem dritten Postsortierzentrum 1,2 Mio. Euro investiert und 15 neue Arbeitsplätze geschaffen. Weitere Investitionen und noch mehr Arbeitsplätze will die junge, expandierende und innovative Genossenschaft in absehbarer Zeit folgen lassen, so der Vorstands-vorsitzende Hans-Hermann Grimm bei der Eröffnungsfeier in Heilbronn. Neben den Sortierzentren in Rastatt und Waiblingen soll der Standort Heilbronn in naher Zukunft der leistungsstärkste sein, bietet er doch
genügend Platz für die Installation einer weiteren Postsortiermaschine gleicher Kapazität.
Geschäftsmodell von Anfang an ein Erfolgsmodell
Das Geschäftsmodell der Presort eG war von Anfang an ein Erfolgsrezept, wenn auch manche Klippen während der Gründungsphase und kurz danach zu umschiffen waren – mit Hilfe des Genossenschaftsverbandes, wie Hans-Hermann Grimm dankbar konstatierte. Die Mitgliederzahl steigt stetig und weist Unternehmen aller Branchen und Größen auf. Auch der BWGV zählt zu den Presort-Mitgliedern. Auf der Eröffnungsfeier in der 1.600 Quadratmeter großen Sortierhalle in der Heilbronner Schönbeinstraße würdigten namhafte Repräsentanten der Wirtschaft Investition und Innovation gerade in wirtschaftlicher Krisenzeit. BWGV-Verbandsdirektor Herbert Schindler ging in seiner Ansprache auf die Erfolgsgeschichte von Presort eG seit deren Gründung ein. Mit Hans-Hermann Grimm habe Presort eG nicht nur eine innovative Gründerpersönlichkeit, sondern von Beginn an einen Unternehmer, der lösungsorientiert an Aufgaben herangehe und Probleme intelligent und kreativ löse. Der Vizepräsident der IHK Heilbronn/Franken, Hans Bühler, würdigte die Zusammenarbeit zwischen Presort eG und IHK bei der Standortauswahl für das neue Briefsortierzentrum. Der IHK-Vizepräsident sprach sich anerkennend über Unternehmertum und Weitsicht des Presort-Vorstandes aus. Mit der Inbetriebnahme des Sortierzentrums Heilbronn habe Presort ein Zeichen gesetzt, dass man auch in schwierigen Zeiten in Zusammenarbeit mit IHK, L-Bank, Genossenschaftsverband und staatlichen Stellen erfolgreich sein kann. L-Bank Vorstandsmitglied Dr. Karl Epple ging in seiner Ansprache auf die Anfänge der Zusammenarbeit zwischen L-Bank und Presort ab November 2003 ein. Die Geschäftsidee der Presort eG sei einfach und überzeugend gewesen. Das darauf basierende Geschäftskonzept mit einer sorgfältigen Analyse und Abwägung der Chancen und Risiken habe eine gewisse Zeit erfordert, trage aber die Idee und die seither eingetretene Entwicklung. Das L-Bank Förderprogramm „Gründungs- und Wachstumsfinanzierung“ (GuW) Baden-Württemberg sei das passende Instrument gewesen. Die Schlüssigkeit des Geschäftskonzeptes habe dazu geführt, dass auch die L-Bank seit 2005 zu den Mitgliedern der Presort eG zählt. Auch mit der Hausbank der Presort eG, der VR-Bank Dinkelsbühl, habe man gerne und gut zusammengearbeitet. Jürgen W. Küpper, Generalmanager von Pitney Bowes in Europa, ging zunächst auf die geschäftlichen Aktivitäten des von ihm vertretenen internationalen Unternehmens ein. Es begleitet im Zuge der Liberalisierung des Postmarktes Firmen, die auf diesem Sektor tätig sind. Der Informationsaustausch via Internet führe dazu, dass das klassische Postaufkommen nicht weiter steigen wird. Dafür erschließen sich aber neue interessante Dienstleistungen auf diesem Gebiet. Die Post habe also Zukunft, stellte Küpper fest. Er freue sich, dass Pitney Bowes mit zum Erfolg von Presort eG habe beitragen können. „Die Presort eG will die Genossenschaftsmitglieder auch in Zukunft fördern statt bremsen“, betonte der Aufsichtsratsvorsitzende der Presort eG, Heribert Mackert.
Dietrich Herold
Erschienen in GENOGRAPH 1/2010
Weitere Informationen und Kontaktdaten zur Presort eG in der Rubrik Erfolgreiche Gründungen
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