Die Bürger von Jünde bei Göttingen haben es vorgemacht. Bioenergiegenossenschaften sind eine Alternative in Zeiten steigender Energipreise. Nachdem weitere Initiativen gestartet wurden, erfreut sich die Idee inzwischen an bundesweitem Interesse, wie ein Blick in die Tagespresse zeigt.
Studie soll Klarheit schaffen
Bioenergiedorf Presberg nimmt konkrete Züge an Wiesbadener Kurier vom 30.9.2009 Genau vor einem Jahr gab es in Presberg eine große Versammlung, in der Manfred Vogel Konzepte für ein Bioenergiedorf vorgestellt hat. Mittlerweile ist das Projekt fortgeschritten und nimmt konkretere Züge an. In der Heizperiode 2010/2011 könnten die Bürger im Höhenort bereits Wärme beziehen, die im Wesentlichen aus Holzhackschnitzeln entstanden ist, lautet die optimistische Prognose.
Energiegenossenschaft - Chance für Einwohner und Kommunen?
Bürgergespräch zur regionalen Energieversorgung in Pohlheim - Betriebe auch angesprochen Gelnhaeuser Tageblatt vom 24.9.2009 Watzenborn-Steinberg. "Die regionale Energieversorgung - Chance für Bürger, Unternehmen und Kommune" stand beim ersten Treffen zu diesem Thema im Volksbankgebäude in der Neuen Mitte im Mittelpunkt. Als Beispiel diente die bei Marburg gelegene, 850 Einwohner zählende Gemeinde Oberrosphe, wo sich der Großteil der Einwohner zu einer Genossenschaft zusammengeschlossen und eine Abkoppelung von der Fernwärme erreicht hat sowie die Energieversorgung langfristig durch Verwendung von Holzhackschnitzeln selber sicherstellt.
Strohzeitalter beginnt: 82 Einwohner gründen Bioenergie-Genossenschaft Hessische/Niedersächsische Allgemeine vom 9.9.2009 Die Northeimer 1200-Seelen-Ortschaft Hillerse hat Großes vor. Bereits im kommenden Jahr sollen die Straßen des Dorfes aufgegraben und ein Fernwärmeleitungsnetz verlegt werden. Im Oktober 2010 sollen mindestens 100 Haushalte mit Wärme aus einem Strohheizkraftwerk versorgt werden. Jetzt hat sich die Genossenschaft Bioenergie Hillerse, die als Bauherrin fungiert, gegründet.
Weitere Informationen zu den Bioenergiegenossenschaften entnehmen Sie bitte der u. a. Tagespresse.