
Dortmund. "Wir sind uns sicher, dass wir auf diese Weise Synergieeffekte erzielen können“, gibt sich der frischgebackene Aufsichtsratsvorsitzende Ludger Auferoth optimistisch. Der
Tischlermeister aus Lünen wirbt schon länger unter dem Slogan „barrierefrei leben“ für seinen Betrieb. „Ich freue mich, dass ich
meinen Kunden nun neben der ,Hardware’ der Handwerker jetzt auch die ,Software’ der sozialen Dienstleister unter dem Dach der Genossenschaft anbieten kann“, so Auferoth. Für die ,Software’ ist beispielsweise seine Aufsichtsratskollegin Ingrid Siebel-Achenbach zuständig. Sie hat kürzlich eine Zeitagentur gegründet und steht alten
und demenzkranken Menschen in deren Freizeit als Gesprächspartner
und Begleiter zur Verfügung.
Gründungsmitglieder der eG
Auch Computerschulungen für Kinder und ältere Menschen wird die Genossenschaft in Zukunft anbieten. Die zwölf Gründer sind sich sicher, dass sie damit ein Angebot schaffen, welches in dieser Form noch nicht existiert.
„Wir wollen das Wohnen in den eigenen vier Wänden attraktiver machen“, bringt Malermeister Uwe Walter die Geschäftsidee auf den Punkt. Der neugewählte Vorstand der GenerationenCenter eG weiß aber auch, dass die kreative Arbeit nun erst beginnt. „Wir müssen attraktive Pakete schnüren und Angebote entwickeln“, so Uwe Walter. Eine feste Anlaufstelle hat die Genossenschaft schon. In Dortmund-Hörde (An der schlanken Mathilde 3) hat man ein Ladenlokal angemietet. Und auch im Internet ist man unter www.generationencenter.de präsent. Stefan Legge
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